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| Haben Merkel und Sarkozy einen Masterplan? |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Freitag, den 09. Dezember 2011 um 15:08 Uhr |
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Zunächst werden eine Rezession und kurzfristig höhere Refinanzierungskosten (und eine Abkapselung von Großbritannien) akzeptiert, um den Druck für den schwierigen Teil – die vertraglich Fixierung einer strikten Haushaltsdisziplin innerhalb der EU – aufrecht zu erhalten. Und im zweiten Schritt erhalten EZB und ESM Carte blanche, festgelegte, vertretbare Zinsen auf Staatsanleihen zu verteidigen, da die Regierungen nach Ratifizierung des Stabilitätspakts diese Hilfe nicht mehr schamlos ausnutzen können. In diesem Fall wäre die EU (leider ohne GB) gut aufgestellt. Die europäischen Staaten könnten in Schwächephasen zusätzliche 2,5% vom BIP (Differenz zwischen dem Mittel von 0,5% und dem Maximum von 3%) als Rezessionsabwehr bereitstellen. Langfristig dienen die Haushalte jedoch nicht zum kreditfinanzierten Wachstum und Wählerkauf. Und die EZB würde im Notfall feuern, so dass die Zinsen überschaubar bleiben – und alle wissen darum, so dass es selten notwendig werden dürfte. |

